Forschung

Institutsstruktur

Die Forschungsaktivitäten des Instituts für Umformtechnik und Leichtbau umfassen die Entwicklung neuartiger Umformprozesse und Prozessketten sowie die Erweiterung bestehender umformtechnischer Fertigungsverfahren. Die Ziele sind physikalisch-fundierte Prozessbeschreibungen, die Einstellung und Verbesserung der Bauteileigenschaften sowie die ganzheitliche Betrachtung der Prozesseffizienz. Methodische Schwerpunkte sind die Materialcharakterisierung und Simulationsmethoden. Grundlagenorientierte Forschungsergebnisse werden, oft gemeinsam mit Partner/-innen aus der Industrie, durch angewandte Forschung, in die industrielle Praxis transferiert.

Die Bearbeitung der Forschungsvorhaben erfolgt durch 35 Wissenschaftler/-innen, die durch 11 technische und administrative Mitarbeiter/-innen sowie mehr als 50 studentische Hilfskräfte unterstützt werden. Insbesondere bei interdisziplinären Fragestellungen erfolgt die Projektbearbeitung vielfach in Form gemeinschaftlicher Forschungsvorhaben mit nationalen und internationalen Partner/-innen. Die Beteiligung an den zwei Sonderforschungsbereichen TRR 188 (Sprecherschaft) und TRR 73 (Standortsprecherschaft) sowie an den zwei Schwerpunktprogrammen SPP 2013 und SPP 2183 sind Ausdruck dieser intensiven Vernetzung. Neben den drei Abteilungen „Massivumformung“ „Profil- und Blechumformung“ sowie „Sonderverfahren“ besteht die in der Grafik dargestellte Institutsstruktur aus den vier abteilungsübergreifenden Einheiten „Research Center for Industrial Metal Processing“ (ReCIMP), „Research Group on Additive Technology“ (ReGAT), „Exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften“ (ELLI 2) und „Forschungsgruppe Angewandte Mechanik“. Die abteilungsspezifischen Forschungsschwerpunkte und Forschungsprojekte sind nachfolgend detailliert beschrieben.