Institut im Porträt

Das Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL) der TU Dortmund entwickelt innovative Umformverfahren und umformtechnische Prozessketten. Unser Fokus gilt dem  Leichtbau und der Energieeffizienz. Unsere fünf Abteilungen entwickeln und erforschen vielfältige Umformtechnologien und behalten dabei die industrielle Praxis im Blick.

Die Abteilung Blechumformung ist neben dem konventionellen Tiefziehen und dem Presshärten vor allem für wirkmedienbasierte Fertigungstechniken, Drücken und Drückwalzen und Inkrementelles Umformen zuständig.

In der Abteilung Massivumformung werden das Strangpressen von Leichtmetallen mit dem Fokus auf ein direktes Runden und Verstärken der Profile sowie das Strangpressen von Spänen und die Kaltmassivumformung erforscht.

Das Biegen von Blechen ist zusammen mit dem Biegen von Rohren und Profilen der Abteilung Biegeumformung zugeordnet, da hier ganzheitlich Prozessketten von der Herstellung bis zur Verarbeitung der Profilbauteile entwickelt und untersucht werden.

Die Abteilung Sonderverfahren beschäftigt sich vornehmlich mit der Verarbeitung von Leichtbaulegierungen durch  elektromagnetische Umformung, die für diese Werkstoffklasse einzigartige berührungslose Formgebungsmöglichkeiten eröffnet.

Das Ziel der Abteilung für angewandte Mechanik in der Umformtechnik ist die analytische und numerische
Analyse von Umformprozessen. Dabei sollen sowohl das grundlegende Verständnis bezüglich der relevanten Effekte
und der zugrunde liegenden strukturmechanischen Vorgänge als auch die technische Verbesserung gefördert werden.

In allen Abteilungen werden die eingesetzten Werkstoffe und ihr komplexes Werkstoffverhalten sowohl mit etablierten als auch mit neuartigen Modellversuchen charakterisiert und mithilfe von modernen Stoffgesetzen modelliert. Auf dieser Basis können Umformprozesse durchgängig mittels numerischer Methoden simuliert und die Prozessgrenzen bzw. Bauteileigenschaften prognostiziert werden.