Umformtechnisches Fügen mittels Außenhochdruck

Projektträger: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: TE 508/66-1
Ansprechpartner: Florian Weber M. Sc.
Projektstatus: abgeschlossen

Ziel dieses Vorhabens war die Ermittlung der Prozessgrenzen kraft- und formschlüssig gefügter Rohrverbindungen durch Druckapplikation eines Fluids von außen.

Die numerische Untersuchung geometrischer Parameter, wie etwa der Fügespalt zwischen innerem und äußerem Fügepartner, bildeten einen Kernpunkt des Vorhabens. Des Weiteren waren experimentelle und numerische Analysen zum Einfluss der Werkstoffeigenschaften auf den Kraftschluss Bestandteil der Untersuchungen. Die im Bild dargestellten Ergebnisse zeigen, dass ein geringes Verhältnis aus Anfangsfließspannung und E-Modul des äußeren Fügepartners, in Relation zu dem des inneren Fügepartners, zu erheblich höheren Passfugendrücken p führt. Bei den Untersuchungen zum formschlüssigen Fügen lag der Fokus auf der Auslegung der druckunbelasteten Bereiche des äußeren Fügepartners, welche aus dem entwickelten Dichtungskonzept des Fügewerkzeuges resultieren. Es zeigte sich, dass für die gefügten Rohrgeometrien kein signifikanter Einfluss dieses Parameters auf die Ausfüllung der Formschlusselemente vorliegt.

Einfluss der Fügepartnerwerkstoffe auf den Passfugendruck beim Außenhochdruckfügen