2. Industriekolloquium des TRR 188 zur Schädigung am 5. März in Aachen

Kolpak

Umformprozesse spielen nicht nur zur Erreichung der gewünschten Bauteilgeometrie eine große Rolle, sondern auch für die Einstellung der Bauteileigenschaften wie z. B. Verfestigung und Eigenspannungen. Die umforminduzierte Schädigungsentwicklung wird bei der Produktauslegung bislang nicht berücksichtigt. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereich TRR 188 „Schädigungskontrollierte Umformprozesse“ strebt eine Kontrolle der Schädigung über die gesamte Prozesskette hinweg an, um das volle Potenzial des betrachteten Materials sicher auszuschöpfen. Die interdisziplinäre Forschergruppe der TU Dortmund, der RWTH Aachen, der Brandenburgischen Technischen Universität und des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung Düsseldorf erforscht, wie Schädigung eingestellt und somit intendiert zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von metallischen Bauteilen im Einsatz verwendet werden kann.

Das 2. Industriekolloquium 2020 bietet die Möglichkeit, einen Einblick in das gesamte Forschungsspektrum der TRR 188 zu erhalten, konzentriert sich jedoch auf die numerische Modellierung der Schädigungsentwicklung. Namhafte Referent/-innen aus Industrie und Forschung präsentieren am Standort Aachen ihre neuesten Forschungsergebnisse sowie Anforderungen und Möglichkeiten für die industrielle Anwendung. Damit bietet das Kolloquium eine ideale Plattform für Diskussionen über Theorie und Anwendung der Schädigungskontrolle in Umformprozessen und deren Nutzen für die Industrie sowie zukünftige Entwicklungstrends.

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