3D-Druck-Workshop für Lehrkräfte

Teilnehmer/-innen des Workshop im IUL-Versuchsfeld

Am 21. März folgten Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, Jahrgangsstufen und Fachrichtungen aus Dortmund, Unna und Coesfeld der Einladung der KARL-KOLLE-Stiftung und des Instituts für Umformtechnik und Leichtbau (IUL) nach Dortmund, um einen Einblick in die noch junge additive Fertigungstechnologie zu erlangen. In Kooperation von Stiftung und Institut wurde der eintägige 3D-Druck-Workshop am IUL mit dem Ziel konzipiert, den Einsatz neuer Technologien im Schulunterricht zu fördern. Die Veranstaltung informierte über das Potenzial und die vielfältigen Möglichkeiten der additiven Fertigung für die Unterrichtsgestaltung. Neben Informationen zu den technischen Grundlagen und der Vorstellung möglicher Einsatzszenarien des 3D-Drucks stand auch die Erarbeitung konkreter, von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst entworfener Designs im Fokus. Alle Entwürfe konnten unmittelbar vor Ort an den institutseigenen 3D-Druckern realisiert werden.

Die Additive Fertigung (umgangssprachlich 3D-Druck) ist ein innovatives Verfahren zur Herstellung individueller Bauteile. Bei diesem generativen Prozess können Metalle sowie Polymere schichtweise zu einem dreidimensionalen Objekt zusammengefügt werden. Das IUL erforscht den 3D-Druck im Rahmen des Produktentwicklungsprozesses beim Bau von funktionsfähigen Prototypen und im Rahmen der ingenieurdidaktischen Forschung.

Ansprechpartner für Nachfragen: Joshua Grodotzki, Gruppenleiter des IUL im Projekt ELLI2